Gliolan - 5-Aminolävulinsäure

In der Neurochirurgie wird 5-Aminolävulinsäure (5-ALA) in der Tumorchirurgie verwendet. In manchen Tumorarten wie beispielsweise bei Glioblastomen kommt es zur intrazellulären Anreicherung und dortige Umwandlung zu Protoporphyrin IX, dies ermöglicht intraoperativ eine bessere Abgrenzung des Tumorrandes zum angrenzenden Hirngewebe und erleichtert hierdurch die Tumorresektion1.

5-Ala Hirntumor
Auf dem oberen Bild (a) ist eine normale intraoperative Sicht bei einer Gliomoperation dargestellt. Wird nun, bei diesem mit 5-ALA vorbehandeltem Patienten, das Operationsgebiet mit einem blauen Licht beleuchtet (b) wird ein rötliches Fluoreszenzsignal induziert, welches die Tumorgrenzen in einem rötlichen Farbsignal sichtbar macht. Abbildung adaptiert von Manrique-Guzmán S. et al in: Glioblastoma (2017)

5-ALA Stummer
Progression-free survival nach Stummer et al.

Referenzen