Dysdiadochokinese

Als Dysdiadochokinese bezeichnet man eine Beeinträchtigung der Bewegungskoordination. Die Diadochokinese, also die rasche Ausführung antagonistischer Bewegungen, wie beispielsweise die abwechselnde Pro- und Supination der Hand, gelingt bei einer Dysdiadochokinese nur noch eingeschränkt.

Ätiologie

Eine Dysdiadochokinese entsteht üblicherweise durch eine cerebelläre Läsion wie beispielsweise1:

Weitere Ursachen beinhalten1:

  • Neuroinfektiöse oder Neuroinflammatorisch
  • Neurodegenerativ (z.b.: Huntington Erkrankung, Morbus Parkinson)
  • Psychiatrisch (Schizophrenie)

Ebenso können toxische, metabolische oder medikamentöse Ursachen für eine Dysdiadochokinese vorliegen1.

Referenzen


  1. Rocha Cabrero F, De Jesus O. Dysdiadochokinesia. In: StatPearls. StatPearls Publishing. 2020.